In der Kindheit und in der Jugend kann man über Kampfsport seine Kräfte voll entfalten
und manchmal auch gehörig Dampf ablassen, aber was, wenn man nicht mehr willens
oder vielleicht auch nicht mehr in der Lage ist, in diesem sportlichen Geist zu trainieren?
Sollte es dann nicht auch Alternativen geben, den Weg fortzusetzen beispielsweise, um
die Gesundheit zu erhalten oder vielleicht seinen Geist in den Einklang mit dem Körper
zu bringen? Wenn wir Ausgeglichenheit in unserer schnelllebigen und getriebenen Zeit in solcher
Art zum Ideal erheben, dann meist aus dem persönlichen Bedürfnis heraus, in einem
Moment der Ruhe uns selbst näher zu kommen, daraus neue Ressourcen aufzubauen,
um damit den Herausforderungen des Lebens gestärkt entgegentreten zu können.
In der Kampfkunst spricht man im Zusammenhang mit solchen Bestrebungen nach
«Harmonisierung von Körper und Geist» auch von einer kultivierenden Pflege des Lebens.
In China geniessen solche Körper-Geist-Übungen (Yangshen) seit jeher eine sehr hohe Anerkennung
und sind tief in den Traditionen und der Kultur des Landes verwurzelt.

Marcel News

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