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Innerhalb der Masterclass werden Qualifikationen und Gradierungen grundsätzlich über Leistungs- und Kompetenznachweise erworben. Ein Kompetenznachweis bestätigt, dass eine Person über die für ein Ausbildungsmodul definierte Kompetenz verfügt, unabhängig davon, ob sie das entspreche Modul besucht hat oder nicht.

Kompetenznachweise können grundsätzlich über drei Wege erbracht werden:

Modulbesuch

Eine Person absolviert ein Ausbildungs- Modul innerhalb der Masterclass und erbringt den Kompetenznachweis am Ende des Moduls.

Anerkennung früherer Lernleistungen

Eine Person hat eine vergleichbare Kompetenz im Rahmen einer Aus- oder Weiterbildung erworben und kann diese mit Dokumenten belegen, die einen Vergleich mit den entsprechenden Modulbeschreibungen zulassen. Sie erbringt den Nachweis über ein Anerkennungsverfahren sur dossier.

Überprüfung nicht-formeller Lernleistungen

Eine Person verfügt ebenfalls bereits über eine vergleichbare Kompetenz, hat diese aber nicht innerhalb formeller Lehrgänge erworben, sondern durch praktische Erfahrung erlangt. Möglicherweise hat sie auch Bildungsgänge besucht, verfügt aber nicht über Dokumente, die einen Vergleich mit den entsprechenden Modulbeschreibungen zulassen. Sie erbringt den Nachweis innerhalb eines Kolloqiums.

Im Folgenden sind einige Formen von Kompetenznachweisen genannt, die im Rahmen der Masterclass Anwendung finden und insbesondere für Meistergradierungen kombiniert eingesetzt werden.

Die Aufzählung ist nicht abschliessend!

Prozessbegleitende Formen:

– Beurteilung im Coaching

– Portfolio (Sammlung von Arbeitsergebnissen)

– Lerntagebuch (Beschreibung und Reflexion)

– Produktiver Arbeitsauftrag

Exemplarische Situation:

– Fallbesprechungen

– Projekte

– Fachdiskussion im Kolloqium

Tests und Prüfungen:

– Schriftliche Prüfungen

– Mündliche Prüfungen

– Praktische Prüfung